Vaux – Video- und Audio-Editor
- 4,9
- Bewertung
- 50.00K
- Installationen
- Free
- Preis

Analysiert von App-foxy
Wer Videos und Audiodateien nicht nur abspielen, sondern direkt auf dem Smartphone bearbeiten möchte, landet schnell bei überladenen Programmen. Vaux von Duwit Technologies versucht einen anderen Weg: Die App verbindet Video- und Audiobearbeitung in einer gemeinsamen Oberfläche und richtet sich damit an Menschen, die kleine Projekte ohne Umweg über den Computer fertigstellen wollen. Ich habe sie vor allem unter einem Gesichtspunkt betrachtet: Bleibt sie nach dem ersten Ausprobieren nützlich, oder wirkt sie nur am Anfang interessant?
Mein erster Eindruck fällt positiv aus, weil Vaux klar auf praktische Alltagssituationen zielt. Ein kurzer Clip für Freunde, ein zusammengeschnittenes Video aus dem Urlaub, eine Sprachaufnahme mit störenden Passagen oder eine kleine Präsentation lassen sich grundsätzlich in derselben App angehen. Das ist bequemer, als für jede Aufgabe ein anderes Werkzeug zu öffnen. Gleichzeitig sollte man die Anwendung nicht mit einem vollständigen Desktop-Schnittprogramm verwechseln. Ihre Stärke liegt eher im schnellen Bearbeiten unterwegs als in großen, komplizierten Produktionen.
Der erste Eindruck: schnell vom Material zum fertigen Clip
In der ersten Woche ist besonders angenehm, dass Vaux nicht nur auf eine einzige Medienart festgelegt ist. Viele mobile Editoren konzentrieren sich fast ausschließlich auf kurze Social-Media-Videos. Hier gehört auch Audio zum Konzept. Dadurch kann die App für Nutzer interessant sein, die beispielsweise Videomaterial mit einer separaten Tonspur kombinieren oder eine Aufnahme vor der Veröffentlichung noch einmal sauberer strukturieren möchten.
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Alle Neuigkeiten ansehenEin realistisches Beispiel: Ich nehme bei einem Familienausflug mehrere kurze Clips auf, möchte aber nicht jedes verwackelte oder doppelte Stück behalten. Statt die Dateien erst auf einen Rechner zu übertragen, kann ich das Material am selben Gerät sichten und zu einer kompakteren Folge zusammenstellen. Danach lässt sich die Tonseite gezielt prüfen. Gerade für solche kleinen Aufgaben ist ein All-in-One-Editor sinnvoll, weil der Wechsel zwischen verschiedenen Apps entfällt.
Die App ist kostenlos erhältlich, was den Einstieg leicht macht. Gleichzeitig gibt es In-App-Käufe über Google Play im Bereich von 1,89 bis 33,99 Euro. Für mich ist deshalb entscheidend, vor dem intensiven Einsatz zu prüfen, welche Arbeitsschritte ohne Zahlung dauerhaft ausreichen. Wer nur gelegentlich schneidet, kann Vaux zunächst ohne finanzielles Risiko kennenlernen. Wer regelmäßig produziert, sollte dagegen früh überlegen, ob der gewünschte Arbeitsablauf mit der kostenlosen Nutzung bequem bleibt.
Vaux gehört zur Kategorie der Video- und Audio-Editoren und läuft ab Android 7.0. Das macht die App grundsätzlich auch für ältere Geräte interessant, wobei die tatsächliche Bediengeschwindigkeit natürlich vom jeweiligen Smartphone abhängt. Bei umfangreichen oder hochauflösenden Projekten würde ich nicht automatisch dieselbe Reaktionsfreude erwarten wie bei kurzen Dateien. Für kleine Bearbeitungen ist die niedrige Einstiegshürde aber ein klarer Vorteil.
Was im Alltag wirklich Zeit spart
Der größte praktische Gewinn entsteht nicht durch eine einzelne spektakuläre Funktion, sondern durch den gemeinsamen Arbeitsbereich für Bild und Ton. Wenn ich einen Clip zunächst visuell kürze und anschließend die Audioebene anpassen möchte, bleibt der gesamte Vorgang in einem Werkzeug. Das klingt unscheinbar, macht aber einen Unterschied, wenn ich unterwegs arbeite oder eine Datei schnell verschicken muss.
Ein nützlicher Arbeitsstil ist, zuerst eine grobe Fassung zu erstellen und erst danach den Ton zu bearbeiten. Wer sich sofort in Details verliert, verbringt unnötig viel Zeit mit Material, das später ohnehin entfernt wird. Vaux eignet sich meiner Einschätzung nach besonders gut für diesen zweistufigen Ablauf: erst aussortieren, dann verfeinern. Das ist kein automatischer Zaubertrick, sondern eine Gewohnheit, die aus der App ein verlässlicheres Werkzeug macht.
Auch für Audio allein kann die App interessant sein. Wer beispielsweise eine längere Sprachaufnahme besitzt, kann sie vor dem Teilen auf die wesentlichen Stellen reduzieren. Das ist hilfreich für Notizen, kurze Interviews, Unterrichtsmaterial oder persönliche Aufnahmen. Ich würde Vaux dabei weniger als Ersatz für ein spezialisiertes Tonstudio verstehen, sondern als praktische Zwischenstation für Dateien, die schnell verständlicher und kompakter werden sollen.
Die Altersfreigabe liegt bei USK ab 0 Jahren. Das passt zum Charakter der Anwendung: Sie ist ein Werkzeug zur Medienbearbeitung und kein Spiel mit einer bestimmten Zielgruppe. Eltern, Schülerinnen und Schüler oder ältere Nutzer können sie grundsätzlich für harmlose Schnittaufgaben verwenden. Bei öffentlichen Veröffentlichungen bleiben natürlich Fragen wie Rechte an Musik, Bildern und Stimmen wichtig; dafür kann die App keine persönliche Prüfung ersetzen.
Für wen der Einstieg besonders gut funktioniert
Ich sehe drei Gruppen, die Vaux schnell schätzen dürften. Erstens Menschen, die regelmäßig kurze Videos mit dem Smartphone aufnehmen und diese ohne großen Lernaufwand ordnen möchten. Zweitens Nutzer, die neben Videos auch Audio bearbeiten und nicht zwei getrennte Apps pflegen wollen. Drittens Personen, die gelegentlich Inhalte erstellen und keine umfangreiche Desktop-Software installieren möchten.
Weniger passend ist die App für Anwender, die von Anfang an eine hochpräzise Produktionsumgebung erwarten. Wer komplexe Projekte mit vielen Ebenen, ausgefeilter Farbkorrektur, professioneller Audiomischung oder besonders genauer Projektverwaltung plant, wird wahrscheinlich mit einer spezialisierten Lösung besser fahren. Vaux kann den mobilen Einstieg erleichtern, ersetzt aber nicht automatisch jede anspruchsvollere Alternative.
Nach dem ersten Monat: entsteht ein echter Arbeitsrhythmus?
Die entscheidende Frage bei einem Editor lautet für mich nicht, ob er am ersten Tag angenehm wirkt. Wichtiger ist, ob ich ihn nach mehreren Wochen noch freiwillig öffne. Bei Vaux hängt das stark davon ab, wie oft ich tatsächlich kleine Medienaufgaben erledige. Wer nur einmal im Jahr ein Video schneidet, braucht keine ausgefeilte Routine. Wer dagegen jede Woche Clips, Sprachaufnahmen oder kleine Zusammenstellungen erstellt, kann vom einheitlichen Ansatz profitieren.
Der wiederkehrende Wert liegt vor allem in der Verfügbarkeit auf dem Mobilgerät. Ideen entstehen selten dann, wenn man gerade am Schreibtisch sitzt. Ein kurzer Zusammenschnitt nach einer Veranstaltung, eine gekürzte Aufnahme für eine Nachricht oder ein vorbereiteter Clip für den nächsten Tag sind Aufgaben, bei denen der direkte mobile Zugriff zählt. Vaux ist dann am stärksten, wenn Geschwindigkeit und Bequemlichkeit wichtiger sind als absolute Detailkontrolle.
Für einen stabilen Monatsrhythmus würde ich mir eine feste Reihenfolge angewöhnen: Dateien zunächst sammeln, unnötige Aufnahmen entfernen, die Bildfolge festlegen, anschließend den Ton prüfen und erst am Ende exportieren oder teilen. Diese Reihenfolge verhindert, dass man dieselbe Datei mehrfach überarbeitet. Ein weiterer praktischer Tipp ist, vor dem Start nur das Material zu importieren, das wirklich zum Projekt gehört. Eine überfüllte Auswahl macht die mobile Bearbeitung schnell unübersichtlich.
Wer Vaux regelmäßig nutzt, sollte außerdem zwischen schnellen Einmalprojekten und wiederkehrenden Formaten unterscheiden. Ein persönlicher Clip für eine Nachricht braucht eine andere Sorgfalt als eine Serie ähnlicher Videos. Bei wiederkehrenden Aufgaben lohnt es sich, eine eigene Checkliste zu verwenden: Ist der Anfang verständlich? Ist der Ton deutlich genug? Gibt es unnötige Pausen? Passt die Länge zum Empfänger? Diese Fragen sind nicht glamourös, erhöhen aber den praktischen Nutzen der App deutlich.
Die Rolle der aktuellen Version
Vaux liegt in der Version 3.1.0 vor. Für eine App, die Medien verarbeitet, ist das relevant, weil sich die Alltagserfahrung nicht nur aus den sichtbaren Bearbeitungswerkzeugen ergibt. Ebenso wichtig sind ein nachvollziehbarer Ablauf, verlässliches Verhalten beim Wechsel zwischen Dateien und ein Export, der nicht unnötig kompliziert wirkt. Ich würde deshalb nach der Installation nicht sofort ein wichtiges Projekt beginnen, sondern zuerst mit einer kopierten Testdatei arbeiten.
Dieser Testlauf beantwortet mehrere praktische Fragen: Wie schnell öffnet sich das eigene Material? Fühlt sich die Bedienung auf dem persönlichen Gerät flüssig an? Bleibt die Tonspur beim Bearbeiten verständlich? Und lässt sich das Ergebnis anschließend problemlos dort verwenden, wo es gebraucht wird? Solche Prüfungen sind sinnvoller als allgemeine Versprechen, weil Smartphones, Dateigrößen und persönliche Ansprüche stark voneinander abweichen.
Die App hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,9 bei mehr als 400 abgegebenen Bewertungen. Das spricht für einen sehr guten Ersteindruck bei den bisherigen Nutzern. Ich würde diese Zahl trotzdem nicht als Garantie für jeden Arbeitsablauf lesen. Eine hohe Bewertung zeigt, dass die App vielen Menschen gefällt; sie sagt weniger darüber aus, ob sie für besonders komplexe Projekte oder ältere Hardware die beste Wahl ist.
Wie sie sich gegen übliche Alternativen schlägt
Im Vergleich zu einem reinen Videoeditor ist Vaux vielseitiger, wenn Audio eine gleichwertige Rolle spielt. Ich muss nicht zwischen einem Schnittprogramm und einem separaten Audiowerkzeug wechseln, nur weil sich die Aufgabe während des Projekts verändert. Gegen eine spezialisierte Audio-App dürfte Vaux dafür weniger tief in die Tonbearbeitung einsteigen. Der Vorteil ist also die Verbindung, nicht zwingend die maximale Spezialisierung.
Gegen Desktop-Programme gewinnt Vaux bei Mobilität und niedriger Einstiegshürde. Ein Smartphone liegt ohnehin griffbereit, während ein Rechner erst eingerichtet werden muss. Der Nachteil ist die kleinere Arbeitsfläche. Bei langen Projekten oder sehr vielen einzelnen Bestandteilen wird die Übersicht auf einem kleinen Display anstrengender. Ich würde Vaux deshalb als Ergänzung zu einem Computer sehen, nicht als zwingenden Ersatz für ihn.
Auch einfache Galerie-Editoren bleiben für manche Nutzer die bessere Wahl. Wenn ich nur den Anfang und das Ende eines einzelnen Clips kürzen möchte, ist ein zusätzliches All-in-One-Werkzeug möglicherweise mehr, als ich brauche. Vaux lohnt sich vor allem dann, wenn die Aufgabe über das reine Zuschneiden hinausgeht oder wenn Bild und Ton gemeinsam bearbeitet werden sollen.
Wartung, Gewohnheit und die kleinen Reibungspunkte
Jede Medien-App erzeugt einen gewissen Pflegeaufwand, auch wenn sie kostenlos startet. Dateien sammeln sich schnell an, Testexporte belegen Speicher und mehrere Versionen eines Clips machen es schwer, den finalen Stand zu erkennen. Vaux kann diesen organisatorischen Teil nicht für mich erledigen. Wer die App dauerhaft nutzen möchte, sollte nach abgeschlossenen Projekten nicht mehr benötigte Kopien löschen oder eindeutig benennen. Das ist besonders wichtig auf Geräten mit knappem Speicher.
Ein weiterer Wartungspunkt ist die eigene Projektstruktur. Ich würde für wiederkehrende Aufgaben klare Ordner oder Dateinamen verwenden und Rohmaterial nicht sofort überschreiben. Eine bearbeitete Kopie schützt davor, später doch noch auf einen entfernten Abschnitt zurückgreifen zu müssen. Dieser zusätzliche Schritt kostet wenig Zeit und verhindert einen der häufigsten Fehler bei mobiler Bearbeitung: die einzige Originaldatei zu verändern.
Die In-App-Käufe können ebenfalls Teil der langfristigen Überlegung werden. Kostenlos anzufangen ist angenehm, aber bei regelmäßigem Einsatz muss ich wissen, ob bestimmte Komfortfunktionen oder Arbeitsabläufe an eine Zahlung gebunden sind. Da die Preise bis in einen deutlich höheren Bereich reichen, würde ich nicht spontan kaufen, nur um eine einzelne Aufgabe schneller abzuschließen. Besser ist es, erst mehrere typische Projekte zu bearbeiten und dann zu entscheiden, ob Vaux dauerhaft genug Zeit spart.
Für Nutzer außerhalb des Google-Play-Ökosystems ist außerdem wichtig, dass die genannten Käufe ausdrücklich über Google Play abgerechnet werden. Wer Android verwendet, kann den Einstieg direkt auf dieser Plattform prüfen. Die App ist in diesem Zusammenhang klar auf Android ausgerichtet; wer ausschließlich mit einem iPhone arbeitet, sollte nicht automatisch annehmen, denselben Ablauf dort vorzufinden.
Wo nach einigen Wochen Ermüdung entstehen kann
Die erste mögliche Ermüdungsquelle ist die Bildschirmgröße. Kurze Aufgaben bleiben angenehm, aber längere Sitzungen mit vielen Schnitten verlangen mehr Konzentration als am Computer. Wenn ich nur schnell eine Datei vorbereiten möchte, fällt das kaum ins Gewicht. Bei einer aufwendigeren Produktion kann der Komfortvorteil des Smartphones jedoch kippen.
Die zweite Reibung entsteht durch die Erwartung an einen Alleskönner. Eine App, die Video und Audio zusammenführt, wirkt zunächst besonders praktisch. Gleichzeitig kann die gemeinsame Ausrichtung bedeuten, dass sie nicht jede Spezialfunktion so tief anbietet wie ein Werkzeug, das sich nur auf einen Bereich konzentriert. Wer seine Ansprüche während der Nutzung ständig erhöht, könnte deshalb irgendwann an Grenzen stoßen.
Die dritte Ermüdungsquelle ist nicht unbedingt die Bearbeitung selbst, sondern die Wiederholung ähnlicher Schritte. Wenn ich regelmäßig viele Clips einzeln vorbereite, wird jede mobile Oberfläche irgendwann langsamer als ein gut eingerichteter Desktop-Workflow. Vaux bleibt dann sinnvoll, wenn die Projekte klein genug sind oder wenn die Mobilität den zusätzlichen Aufwand rechtfertigt. Für große Mengen gleichartiger Dateien würde ich eher nach einer stärker auf Stapelverarbeitung oder Desktop-Produktivität ausgerichteten Lösung suchen.
Auch der Umgang mit Ton verdient Aufmerksamkeit. Ein Video kann optisch gelungen sein und trotzdem durch zu leise Sprache, störende Nebengeräusche oder unpassende Lautstärke enttäuschen. Vaux macht die gemeinsame Bearbeitung zugänglich, aber ich sollte mir nicht einreden, dass jedes Audioproblem mit wenigen Handgriffen verschwindet. Für wichtige Aufnahmen empfiehlt es sich, das Ergebnis mit Kopfhörern und zusätzlich über den Smartphone-Lautsprecher zu prüfen.
Konkrete Arbeitsweisen, die sich bewähren
Für kurze Reise- oder Familienvideos würde ich zuerst alle Clips nach Inhalt statt nach Aufnahmezeit sortieren. Danach entferne ich Wiederholungen und beginne mit einem klaren Anfang. Erst wenn die Geschichte verständlich ist, kümmere ich mich um die Tonfolge. So investiere ich keine Zeit in die Feinabstimmung von Szenen, die später aus dramaturgischen Gründen entfallen.
Bei Sprachaufnahmen hilft ein anderer Ansatz. Ich höre zunächst nur nach langen Pausen, Versprechern und Stellen, die für den Empfänger nicht wichtig sind. Danach prüfe ich die Verständlichkeit im fertigen Zusammenhang. Der nicht offensichtliche Vorteil eines kombinierten Editors liegt hier darin, dass eine Aufnahme direkt in ein Video eingebaut werden kann, ohne den Bearbeitungsprozess zu unterbrechen.
Für Social-Media-nahe Inhalte würde ich außerdem immer eine kurze Vorschau ansehen, bevor ich die Datei teile. Auf dem Bearbeitungsbildschirm wirkt ein Clip oft klarer, als er nach dem Export tatsächlich ist. Die Kontrolle sollte deshalb nicht nur dem Bild gelten, sondern auch dem ersten und letzten Tonmoment. Ein sauberer Einstieg und ein nicht abrupt abgeschnittenes Ende lassen selbst einfache Aufnahmen deutlich fertiger wirken.
Wer mit begrenztem Speicher arbeitet, sollte nicht jede Zwischenversion dauerhaft behalten. Ich speichere lieber das Original, eine Arbeitskopie und die finale Datei. Mehr Varianten geben zwar Sicherheit, führen aber schnell zu Verwechslungen. Gerade bei einer mobilen App, die spontane Projekte begünstigt, ist diese kleine Ordnung entscheidend für die langfristige Nutzbarkeit.
Mein langfristiges Urteil
Nach dem ersten Reiz bleibt Vaux für mich dann interessant, wenn ich tatsächlich regelmäßig kleine Video- und Audioaufgaben erledige. Die Verbindung beider Bereiche ist der überzeugendste Grund, die App auf dem Gerät zu behalten. Sie passt zu Menschen, die unterwegs arbeiten, schnell Ergebnisse brauchen und nicht für jede Datei eine umfassende Produktionsumgebung benötigen.
Die Anwendung verdient ihren Platz jedoch nicht allein durch die Tatsache, dass sie kostenlos installiert werden kann. Ihr dauerhafter Wert hängt davon ab, ob sie in eine persönliche Routine passt. Wer einmal im Monat einen kurzen Clip schneidet, wird sie vermutlich als praktische Reserve betrachten. Wer jede Woche Material sortiert, Ton ergänzt und fertige Dateien teilt, kann aus dem gemeinsamen Workflow deutlich mehr Nutzen ziehen.
Ich würde Vaux nicht für professionelle Großprojekte, sehr lange Produktionen oder Nutzer empfehlen, die von Anfang an maximale Kontrolle über jedes Detail erwarten. In diesen Fällen ist eine spezialisierte oder am Computer bedienbare Alternative wahrscheinlich die bessere Investition. Auch wer nur eine einzelne Datei an den Rändern kürzen möchte, braucht möglicherweise kein umfassendes Video- und Audiowerkzeug.
Für den typischen mobilen Einsatz fällt mein Urteil trotzdem klar positiv aus. Die App von Duwit Technologies verbindet einen niedrigen Einstieg mit einem sinnvollen Ansatz für Bild und Ton, ohne sich auf reine Videobearbeitung zu beschränken. Die bisherige Resonanz mit über 50.000 Installationen und der sehr hohen Durchschnittsbewertung zeigt, dass sie bereits eine interessierte Nutzerschaft erreicht hat. Entscheidend bleibt aber die eigene Arbeitsweise.
Meine Empfehlung lautet: Vaux ist besonders stark als wiederkehrendes Werkzeug für kurze, spontane Medienprojekte, nicht als vollständiges Studio in der Hosentasche. Wenn du genau diese Lücke suchst, würde ich die kostenlose Version mit einer unkritischen Testdatei ausprobieren, den tatsächlichen Bedienkomfort auf deinem Gerät prüfen und erst danach über In-App-Käufe nachdenken. So zeigt sich schnell, ob die App nach der ersten Neugier wirklich Teil deiner Gewohnheit wird.
Häufig gestellte Fragen zu Vaux – Video- und Audio-Editor
01Was ist Vaux – Video- und Audio-Editor und für wen eignet sich die App?
Vaux ist eine mobile Bearbeitungs-App für Videos und Audiodateien, mit der sich Medien direkt auf dem Smartphone oder Tablet schneiden, zusammenfügen und anpassen lassen. Sie richtet sich vor allem an Nutzer, die schnell Inhalte für soziale Netzwerke, Messenger oder persönliche Projekte erstellen möchten. Für einfache Bearbeitungen ist die Bedienung übersichtlich, während umfangreiche Profi-Produktionen möglicherweise leistungsfähigere Desktop-Programme benötigen.
02Welche Bearbeitungsfunktionen bietet Vaux für Videos und Audiodateien?
Mit Vaux lassen sich typischerweise Videoclips und Audiospuren kürzen, teilen, kombinieren und in ihrer Reihenfolge verändern. Je nach verwendeter Version können außerdem Funktionen wie das Extrahieren von Audio aus Videos, das Konvertieren von Medienformaten oder grundlegende Anpassungen für die Ausgabe verfügbar sein. Vor dem Download sollte man die aktuelle Funktionsliste im jeweiligen App Store prüfen, da sich unterstützte Formate und Werkzeuge durch Updates ändern können.
03Unterstützt Vaux gängige Video- und Audioformate?
Vaux wurde für die Bearbeitung verbreiteter Medienformate entwickelt, dennoch kann die tatsächliche Unterstützung vom Betriebssystem, der App-Version und dem verwendeten Gerät abhängen. Besonders bei ungewöhnlichen Codecs, sehr großen Dateien oder hochauflösenden Videos können Import, Verarbeitung oder Export länger dauern beziehungsweise eingeschränkt sein. Wer regelmäßig mit speziellen Formaten arbeitet, sollte vorab die Angaben im Google Play Store oder App Store und die Nutzerbewertungen kontrollieren.
04Ist Vaux kostenlos nutzbar oder entstehen zusätzliche Kosten?
Ob Vaux vollständig kostenlos ist oder bestimmte Funktionen, Ausgaben oder Erweiterungen kostenpflichtig sind, hängt von der angebotenen Version und der jeweiligen Plattform ab. Manche Apps dieser Art finanzieren sich über Werbung oder optionale In-App-Käufe. Vor der Installation empfiehlt es sich deshalb, die Preisangaben, Hinweise zu Abonnements und möglichen Einschränkungen sorgfältig zu lesen. So lässt sich vermeiden, dass unerwartete Kosten oder Exportlimits entstehen.
05Welche Berechtigungen benötigt Vaux und wie steht es um Datenschutz?
Für den Import und Export von Medien benötigt Vaux normalerweise Zugriff auf Fotos, Videos, Audiodateien oder den lokalen Speicher des Geräts. Diese Berechtigungen sind für die Kernfunktionen nachvollziehbar, sollten aber nur im erforderlichen Umfang erteilt werden. Vor der Nutzung empfiehlt es sich, die Datenschutzrichtlinie und die Angaben des Entwicklers zu prüfen. Wer sensible Aufnahmen bearbeitet, sollte außerdem klären, ob Dateien lokal verarbeitet oder an externe Dienste übertragen werden.
Vorteile
- Intuitive Oberfläche erleichtert den Einstieg auch ohne Vorkenntnisse.
- Unterstützt die Bearbeitung von Video- und Audiodateien in einer App.
- Praktisch für schnelle Zuschnitte direkt auf dem Smartphone.
- Geeignet für kurze Inhalte in sozialen Netzwerken.
- Vorschau ermöglicht Kontrolle vor dem Speichern des Ergebnisses.
Nachteile
- Bei komplexen Projekten fehlen möglicherweise professionelle Schnittfunktionen.
- Exportierte Dateien können je nach Einstellungen viel Speicherplatz benötigen.
- Die Bedienung auf kleinen Displays kann bei präzisen Schnitten unkomfortabel sein.
- Leistung und Exporttempo hängen stark vom verwendeten Gerät ab.
- Nicht alle Audio- und Videoformate werden möglicherweise unterstützt.
Vaux – Video- und Audio-Editor
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